E-Mobilität | Steuerliche Maßnahmen und Förderungen für umweltfreundliche Beförderungsmittel

Wir haben für Sie die steuerlichen Maßnahmen sowie verfügbaren Förderungen für Elektromobilität zusammengefasst.

Ertragssteuerliche Begünstigungen für Dienstnehmer

Jobticket

Voraussetzungen für steuerfreies Jobticket für z.B. öffentliche Verkehrsmittel zwischen Wohn- und Arbeitsstätte:

· Der Arbeitgeber stellt Streckenkarte zur Verfügung

· Die Rechnung lautet auf den Arbeitgeber

· Der Name des Arbeitgebers ist auf der Streckenkarte ausgewiesen

Für Strecken, die vom Jobticket abgedeckt werden, steht kein Pendlerpauschale zu.

Privatnutzung von Dienstfahrrädern

· Gültig für Fahrräder oder Elektrofahrräder

· Kein Sachbezug bei Privatnutzung

· Aufgrund der Ökologisierung des Pendlerpauschales, steht diese auch bei Fahrten zwischen Wohn- und Dienstort zu.

E-Bikes, die vom Dienstgeber zur Verfügung gestellt werden

Kein Sachbezug auch bei überkollektivvertraglicher Gehaltsumwandlung

E-Mobilitätsförderungen für Betriebe

Kurzübersicht der Bundesförderungen für E-Mobilität

Betriebe, Gebietskörperschaften,
Vereine, konfessionelle Einrichtungen

Zwingend zusätzlich erforderlich

Förderung
pro Einheit

E-Autos
M1 (PKW) und
N1 (Klein-LKW)

Reiner E-Antrieb
und Brennstoffzelle

- E-Mobilitätsbonus des Fahrzeughändlers von EUR 2.000,00
- Abzug vom Nettolistenpreis zusätzlich zu gewährten Rabatten
- Max. Bruttolistenpreis (ohne Sonderausstattung): EUR 60.000,00
- Mind. 50km vollelektrische Reichweite
- Kein Dieselantrieb

EUR 2.000,00

E-Autos
M1 (PKW) und
N1 (Klein-LKW)

Plug-In Hybridantrieb
und Range Extender

- E-Mobilitätsbonus des Fahrzeughändlers von EUR 1.000,00
- Abzug vom Nettolistenpreis zusätzlich zu gewährten Rabatten
- Max. Bruttolistenpreis (ohne Sonderausstattung): EUR 60.000,00
- Mind. 50km vollelektrische Reichweite
- Kein Dieselantrieb

EUR 1.000,00


Ausgelaufene Förderungen:

  • E-Zweiräder
  • E-Fahrräder
  • Ladeinfrastruktur

Die wichtigsten Details und weiterführenden Informationen zu den E-Mobilitätsförderungen haben wir im Folgenden für Sie dargestellt und beschrieben.

WER WIRD GEFÖRDERT?

  • Alle Unternehmen
  • Unternehmerisch tätige Organisationen
  • Öffentliche Gebietskörperschaften
  • Vereine
  • Konfessionelle Einrichtungen

WAS WIRD GEFÖRDERT?

  • Anschaffung von neuen Fahrzeugen mit umweltfreundlichem Antrieb:
    • Elektroantrieb (höchstzulässiges Gesamtgewicht: max. 2,0t)
    • Brennstoffzellenantrieb (höchstzulässiges Gesamtgewicht: max. 2,0t)
    • Plug-in-Hybridantrieb
    • Range Extender zur Personenbeförderung (Klasse M1)
    • Range Extender zur Güterbeförderung (Klasse N1)
  • Vollelektrische Reichweite muss mind. 50km betragen
  • Bruttolistenpreis ≤ EUR 60.000,00 (Basismodell des Fahrzeugs ohne Ausstattung)
  • Die Förderung von Fahrzeugen mit Elektro-, Plug-in-Hybridantrieb und Range Extendern ist an die Verwendung von 100% Strom oder Wasserstoff aus erneuerbaren Energieträgern gebunden.
  • Hybridfahrzeuge mit kombiniertem Dieselantrieb werden nicht gefördert.

HÖHE DER FÖRDERUNG

  • EUR 2.000,00 für E-PKW (Klasse M1 und N1) mit reinem Elektroantrieb und Brennstoffzelle
  • EUR 1.000,00 für Fahrzeuge (Klasse M1 und N1) mit Plug-in Hybridantrieb oder Range Extender
  • Die beiden oben genannten Pauschalsätze sind begrenzt mit 30% der förderbaren Kosten.

VORAUSSETZUNGEN FÜR DEN ERHALT DER FÖRDERUNG:

  • E-Mobilitätsbonus von EUR 2.00,00 bzw. EUR 1.000,00 muss beim Kauf vom Fahrzeughändler gewährt werden
  • Bonus muss mittels Infotext „E-Mobilitätsbonus“ auf der Fahrzeugrechnung und / oder dem Leasingvertrag ausgewiesen werden.
  • Bonus wird vom Netto-Listenpreis zusätzlich zu den gewährten Rabatten abgezogen.
  • Bei Leasingfahrzeugen mit reinem Elektroantrieb und Brennstoffzelle ist eine Depotzahlung von mind. EUR 2.400,00
  • Bei Leasingfahrzeugen mit Plug-in Hybridantrieb oder Range Extender ist eine Depotzahlung von mind. EUR 1.200,00
  • Die Rechnung darf zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 6 Monate sein.

INFOS ZUM FÖRDERPROZESS

Die Registrierung und Antragstellung für eine E-Mobilitätsförderung erfolgt in einem 2-stufigem Verfahren – untenstehend haben wir die wesentlichen Punkte für Sie zusammengefasst:

SCHRITT 1: REGISTRIERUNG

  • Projekt muss registriert werden (ausschließlich online möglich): Link zum Online-Portal
  • Registrierung bis zur Ausschöpfung der verfügbaren Budgetmittel und längstens bis 31.12.2021 möglich
  • Nach der Registrierung sind die Fördermittel des Bundes reserviert.

SCHRITT 2: ANTRAGSTELLUNG (Infos zu den erforderlichen Unterlagen)

  • Einen individuellen Zugangslink für die Antragstellung erhalten Sie in einem Bestätigungsmail. Dieser Link ist 24 Wochen ab Registrierung gültig.
  • Innerhalb von 24 Wochen ab Registrierung muss die Lieferung, Bezahlung und Zulassung des/der Fahrzeuge sowie die Online-Antragstellung erfolgen – daher sollte von Registrierung sichergestellt sein, dass dieser Zeitraum eingehalten werden kann und alle Unterlagen vorliegen.
  • Infos zu den erforderlichen Unterlagen:

Weiterführende Links:

  • Rechtliche Grundlagen: Hier klicken
  • Alle Detailinfos zu E-Mobilitätsförderungen für Betriebe: Hier klicken
  • Alle Detailinfos zu E-Mobilitätsförderungen für Privatpersonen: Hier klicken